Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Industriekultur und Tourismus

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Weltkulturerbe Völklinger Hütte: Industriekultur und Tourismus

Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Dienstag, 20. November 2018, 18.30 Uhr, Eintritt frei

Im Rahmen der Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte spricht am Dienstag, dem 20. November 2018, 18.30 Uhr, Christiane Baum über das Verhältnis von Industriekultur und Tourismus. Christiane Baum ist Generalsekretärin von ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur). Ziel dieses Zusammenschlusses von Industriedenkmälern aus allen europäischen Ländern ist, grenzübergreifende Strategien für eine touristische Nutzung des Erbes der Industriekultur zu entwickeln. Christiane Baum erklärt, warum die Industrialisierung eine europäische Entwicklung war und heute als materielles und immaterielles Kulturgut Teil unserer europäischen Geschichte ist. In ihrem Vortrag erläutert sie, wie dieses Kulturgut interpretiert und vermarktet werden kann und inwiefern Tourismus hierfür ein wichtiges Werkzeug ist.

Der Vortrag von Christiane Baum beginnt um 18.30 Uhr in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Der Eintritt ist frei. Vor der Vorlesung bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ab 18 Uhr eine kurze Expedition zu einem Thema der Industriekultur. Der Eintritt zu dieser Führung ist ebenfalls kostenfrei.

Im Rahmen der Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte stellen internationale Experten jeweils dienstags ihre neuesten Forschungsergebnisse vor und diskutieren den aktuellen Entwicklungsstand und das Zukunftspotential der Industriekultur. Die Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ ist eine Kooperation des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes, der Universität Trier und ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur). Die Ringvorlesung ist Teil des neuen Zertifikats „Industriekultur – Kulturmanagement“ an der Universität des Saarlandes. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und ERIH – European Route of Industrial Heritage sind Partner dieses Industriekultur-Zertifikats der Universität des Saarlandes.

Die European Route of Industrial Heritage (ERIH) ist ein Zusammenschluss von 1.780 Industriedenkmälern aus allen europäischen Ländern, die gemeinsame Strategien und grenzübergreifende Initiativen für die Industriekultur mit touristischer Ausprägung entwickeln. Sie versteht sich als touristisches Informationsnetzwerk zum industriellen Erbe in Europa. Ziel ist, die europäischen Standorte der Industriekultur zu schützen und ihren Erhalt als Antrieb für die Entwicklung von Industrieregionen zu nutzen.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist einer von 106 Ankerpunkten der Europäischen Route der Industriekultur. Es ist ein zentraler Ort der Themenroute „Eisen und Stahl“ und der „ERIH-Regionalroute SaarLorLux“. Diese Regionalroute führt zu den interessantesten Industrieorten im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Die „ERIH-Regionalroute SaarLorLux“ ist die erste Regionalroute, die über nationale Landesgrenzen hinaus entwickelt wurde. Der Generaldirektor des Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Meinrad Maria Grewenig, ist seit 2008 ERIH-Präsident.

Christiane Baum, Generalsekretärin von ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur): „Industriekultur und Tourismus – eine internationale Erfolgsgeschichte“, Dienstag, 20. November 2018, 18.30 Uhr, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Gebläsehalle

2018-11-15T13:43:34+00:0015.11.2018 13:43|Regionalverband Saarbrücken, Völklingen|