„Ohne Besucher geht nichts“ – Das Besuchermanagement des Weltkulturerbes Völklinger Hütte

////„Ohne Besucher geht nichts“ – Das Besuchermanagement des Weltkulturerbes Völklinger Hütte

„Ohne Besucher geht nichts“ – Das Besuchermanagement des Weltkulturerbes Völklinger Hütte

Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte
Dienstag, 27. November 2018, 18.30 Uhr, Eintritt frei

Im Rahmen der Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte spricht am Dienstag, dem 27. November 2018, 18.30 Uhr, Projektleiter Peter Backes über das Besuchermanagement des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Die nachhaltige Sicherung von Industriekultur sei nur durch eine sinnvolle Umnutzung der Anlagen realisierbar. Gleichzeitig müsse die Authentizität der Industriekulturorte und ihre nachhaltige Entwicklung penibel im Auge behalten werden. Im Zentrum der Industriekultur müsse der Besucher stehen, denn ohne ihn läuft nichts. Peter Backes ist Projektleiter am Weltkulturerbe Völklinger Hütte und Board-Member von ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur).

Der Vortrag von Peter Backes beginnt um 18.30 Uhr in der Gebläsehalle des Weltkulturerbes Völklinger Hütte. Der Eintritt ist frei. Vor der Vorlesung bietet das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ab 18 Uhr eine kurze Expedition zu einem Thema der Industriekultur. Der Eintritt zu dieser Führung ist ebenfalls kostenfrei.

Im Rahmen der Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ im Weltkulturerbe Völklinger Hütte stellen internationale Experten jeweils dienstags ihre neuesten Forschungsergebnisse vor und diskutieren den aktuellen Entwicklungsstand und das Zukunftspotential der Industriekultur. Die Ringvorlesung „Industriekultur – quo vadis?“ ist eine Kooperation des Weltkulturerbes Völklinger Hütte mit der Universität des Saarlandes, der Universität Trier und ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur). Die Ringvorlesung ist Teil des neuen Zertifikats „Industriekultur – Kulturmanagement“ an der Universität des Saarlandes. Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte und ERIH – European Route of Industrial Heritage sind Partner dieses Industriekultur-Zertifikats der Universität des Saarlandes.

Die European Route of Industrial Heritage (ERIH) ist ein Zusammenschluss von 1.780 Industriedenkmälern aus allen europäischen Ländern, die gemeinsame Strategien und grenzübergreifende Initiativen für die Industriekultur mit touristischer Ausprägung entwickeln. Sie versteht sich als touristisches Informationsnetzwerk zum industriellen Erbe in Europa. Ziel ist, die europäischen Standorte der Industriekultur zu schützen und ihren Erhalt als Antrieb für die Entwicklung von Industrieregionen zu nutzen.

Das Weltkulturerbe Völklinger Hütte ist einer von 106 Ankerpunkten der Europäischen Route der Industriekultur. Es ist ein zentraler Ort der Themenroute „Eisen und Stahl“ und der „ERIH-Regionalroute SaarLorLux“. Diese Regionalroute führt zu den interessantesten Industrieorten im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und Luxemburg. Die „ERIH-Regionalroute SaarLorLux“ ist die erste Regionalroute, die über nationale Landesgrenzen hinaus entwickelt wurde. Der Generaldirektor des Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Meinrad Maria Grewenig, ist seit 2008 ERIH-Präsident.

Peter Backes, Projektleiter am Weltkulturerbe Völklinger Hütte und Board-Member von ERIH – European Route of Industrial Heritage (Europäische Route der Industriekultur): „Authentizität – Nachhaltigkeit – Audience Development. Das magische Dreieck zukunftsorientierter Industriekultur“, Dienstag, 27. November 2018, 18.30 Uhr, Weltkulturerbe Völklinger Hütte, Gebläsehalle

2018-11-26T12:32:26+00:0026.11.2018 12:32|Regionalverband Saarbrücken, Völklingen|