Saarbrücken. Angehende Retter aus dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Hessen haben sich am Dienstag, 18. Juli, erstmals zu einer gemeinsamen Übung auf dem Gelände der Feuer- und Rettungswache 1 der Berufsfeuerwehr Saarbrücken getroffen.

Für einen gemeinsamen Ausbildungstag hat der aktuelle Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr einen Notfallsanitäter-Kurs des Malteser Bildungszentrums aus dem pfälzischen Frankenthal begrüßt. Gemeinsam haben die Auszubildenden der verschiedenen Fachbereiche unterschiedliche Einsatzsituationen geprobt. Sie haben Brandereignisse mit mehreren Verletzten sowie die komplizierte technische Rettung von Personen nach Verkehrsunfällen geübt. Bei allen Übungen war die Rettung von Menschenleben stets die gemeinsame Maxime.

Über die Ausbildungsgänge

Der Grundausbildungslehrgang der Berufsfeuerwehr bereitet 17 angehende Brandmeister auf die vielfältigen Aufgaben des Feuerwehrdienstes vor, an dessen erster Stelle stets die Rettung und Abwehr von Gefahren für Menschenleben steht. In diesem Punkt ergeben sich viele Schnittstellen mit den Kräften des Rettungsdienstes, dessen Aufgabe die notfallmedizinische Versorgung von Verletzten oder Erkrankten ist. Neben den eigenen Brandmeisteranwärter Brandmeisteranwärtern werden auch Mitarbeiter der Feuerwehren Saarstahl und Dillinger Hütte ausgebildet.
Der seit 2014 existierende Beruf des Notfallsanitäters stellt die höchste nichtärztliche Qualifikation im Rettungsdienst dar. Entsprechend umfangreich ist auch die dreijährige Ausbildung dieses Berufsbildes, die unter anderem am Malteser Bildungszentrum am Standort Frankenthal durchgeführt wird. Unter den 15 Teilnehmern des aktuellen Kurses befinden sich neben Mitarbeitern des Malteser Hilfsdienstes und der Johanniter Unfallhilfe aus Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland auch zwei Auszubildende zum Notfallsanitäter aus Reihen der Berufsfeuerwehr Saarbrücken.

 

 

Foto: Feuerwehr Saarbrücken

 

 

CvD: Sven Herzog Saarbrücken Trier